· 

Sardinia - La Maddalena

Ciao a tutti!

Endlich wieder Urlaub! Nachdem ich das letzte Jahr mit Kurztrips überbrücken musste, war es endlich wieder Zeit für eine längere Reise. Wir haben uns diesmal für Entspannung pur entschieden, weswegen es ein fast reiner Strandurlaub in Sardinien geworden ist. Die Insel bietet bestimmt noch einiges mehr, besonders was Aktivurlaub angeht (Wandern, Klettern, Wassersport..) doch für uns ist es ein Faulenzerurlaub geworden. :D 
Gestartet hat unser Trip mit einem Wochenende in Venedig, wonach es weiter nach Olbia ging. Nach einem mehr oder weniger kleinen Mietwagen-Chaos (und dem unfreundlichsten Autovermietungs-Mitarbeiter) ging's los nach La Maddalena. Die Fahrt mit Fährüberfahrt (50€ hin und zurück)  dauerte ca. 2 Stunden und wir konnten einen ersten Eindruck der Landschaft bekommen. Viele Felsen, ein paar trockene Sträucher, flache Gewächse und vor allem jede Menge Kakteen mit Kaktusfeigen daran. Aber das Beste: Es war bereits Mitte September und wir konnten ohne Probleme Sommerkleider anziehen und das nur etwa 1,5 Flugstunden von Frankfurt a.M. entfernt! Bei 22-25°C und Sonnenschein hatten wir super Bedingungen zum Sonnen und bei windstille auch zum Schwimmen. 
<>

Finally it was time for travelling again! After a year full of short trips we were really happy to  have a longer vacation again. This time we chose relaxation and spent almost our entire trip at the beaches of Sardinia.
There's much more to see, especially if you like outdoor activities ( hiking, sailing...), but  we were nothing but lazy during these 10 days.

 

After a weekend in Venice, our plane landed in Olbia. We had a little bit of trubble with the rental car and an extremly unfriendly staff member,  but after that we arrived at the Archipelago La Maddalena. It is about 2 hours away from Olbia and you have to take a ferry (50€ both ways). On our way we got some first impressions of the island. It was a dry landscape with a lot of rocks, some bushes and so many cactus pears. But the best: It already was mid September and we could still wear all of our summer clothes! Sunshine all day and around 25°C was the perfect weather for sunbathing and sometimes swimming in the sea.


La Maddalena selbst ist eine sehr kleine Insel, mit dem Auto ist man überall innerhalb von 15 Minuten. Deswegen war es auch gar kein Problem, dass unser Hotel nicht direkt im Zentrum am Hafen gelegen hat. Wir verbrachten drei volle Tage auf der kleinen Insel im Norden, was für uns genug Zeit war, um viel zu erkunden und die schönsten Strände zu entdecken.
Das ist nämlich das Motto bei diesem Stop: Strände ENTDECKEN. :D Denn viele Buchten liegen gut versteckt und sind nur über unscheinbare Wege zu erreichen. Also am besten die Küste entlangfahren und wenn es so aussieht, als könnte dort ein Strand versteckt sein, anhalten und sich auf die Suche machen. Wir hatten das Glück, dass wir von unserem Hotel eine Karte mit den ungefähren Positionen und Namen der Strände bekamen, was die Suche etwas einfacher machte. Hier zeige ich euch die Strände, die wir gefunden haben und welche uns davon besonders gut gefallen haben.
<>

La Maddalena is a very small island, you can go everywhere by car in around 15 minutes. We spent 3 full days there, which was enough time for us to discover some beautiful beaches. The important word here is DISCOVER, because most beaches are hidden and not that obvious to see. My tip is to just drive along the coast and if you think there could be a beach, stop and start a discovery tour. Here I show you the beaches we have found and liked the most.

Spiaggia Testo del Polpo

Erster Tag, erster Strand. Nach dem Frühstück machten wir uns gleich auf den Weg zur ersten Bucht. Anfangs noch über Straßen, entwickelte sich der Weg nach und nach zur Schotterpiste. Je nach Auto und Mut kann man weiter weg parken oder so nah wie möglich an die Bucht fahren. Wir haben uns für die erste Variante entschieden und sind das restliche Stück gelaufen. (Die Angst um die Kaution war zu groß :D)
Erreicht ihr einen Strand, lohnt es sich meistens auch an den oft angrenzenden Felsen vorbeizuschauen, denn dahinter verbergen sich weitere kleine Strände. Noch ein Tipp sind Wasserschuhe. Nicht besonders schön ich weis, aber hier wirklich nützlich. Auf den meisten Strecken und Pfaden bin ich mit meinen Birkenstocks klargekommen. Ob das die sicherste Lösung war, ist eine andere Frage. Doch manche Kletterpartien, besonders durchs Wasser und dann über Felsen zur nächsten Bucht, lassen sich in den Badeschuhen deutlich besser bewältigen, als barfuß oder etwa in FlipFlops. Aber jetzt erstmal genug Nützliches, weiter zum Schönen.
<>
First day, first beach! After breakfast we drove to a little bay. At first there still were roads, but the longer we drove, the more they turned into dirt roads. Depending on your car and courage, you can park close to the beach or further away. We chose the second option (thinking about the caution for the rental car) and walked the rest.
Oftentimes it will be worth looking around the rocks beside the bay, cause most of the times there are some more little beaches with just a few people there. Another tip is to get you watershoes. I know, the're not really pretty, but in this case very usefull. To get to the secret beaches, we sometimes had to climb a little over the rocks and through the water. Most of the times my Birkenstocks were good enough, but for some parts over the slippery stones the watershoes were the safer choice. But enough of the usefull, let's get back to the pleasant parts.

Spalmatore
An diesem Strand sind wir direkt vorbeigefahren, als wir gesehen haben wie voll er war. Aber kein Problem, es gab noch genug Ausweichmöglichkeiten.
<>
When we saw how much people were at this beach we skipped it and continiued our search.

Cala Francese

Hier sind wir wieder länger geblieben, denn wir waren ganz allein am Strand und es war richtig schön. Cala Francese ist ein etwas größerer Strand, der aus kleinen Kieseln und nicht aus feinem Sand besteht, wie viele andere Strände auf La Maddalena. Doch trotzdem (bin kein Fan von Kieselstränden) hat es mir dort gut gefallen. Sonnen und Schwimmen war hier zwar nicht drin, da es viel zu windig war, doch am Meer sitzen und den Wellen zuzuhören war einfach perfekt. Dazu noch die vielen verschiedenen Blau- und Türkistöne des Wassers, was will man mehr.
<>
This beach we had all for our own and we liked it very much. Unfortunately it was too windy and not warm enough to go for a swim, but sitting there, listening to the sound of the waves... What could be better ? Even though I normally don't like pebble beaches, this one convinced me. The stones were so small that it didn't really bother me and the water was soo beautiful with all its blue and turqouise tones.


In der Nähe von Cala Francese in Richtung Norden haben wir am nächsten Tag eine wunderschöne aber winzigkleine Bucht entdeckt. Ganz versteckt und wieder ganz für uns allein konnten wir das kristallklare und türkisfarbene Wasser genießen. Hier war der Sand außerdem puderzuckerfein und ganz hell. Da kann man den Namen "Karibik des Mittelmeers" verstehen. Klar, genau wie in der Karibik ist der Sand nicht, auch die Strände sind größer, aber das Wasser...die Farben kommen wirklich ganz ganz nah ran. Wir waren richtig begeistert von diesem kleinen Fleckchen nur für uns.
<>
Close to Cala Francese towards the north of the island we discovered a gorgeous but tiny bay. Completely hidden, after a path through some busches we had this place just for us again. The crystal clear water and the fine almost white sand looked amazing. Seeing this beach I understood that they say Sardinia is the "Caribbean of the Mediterranean". I know it's not exactly like the Caribbean, but look at these colors. The water can definitely keep up with the more known destinations.

Baia Trinita

Am Nachmittag sind wir noch weiter nördlich zum nächsten Strand gefahren. Der Weg zum Meer führt einen zwischen Dünen hinab, wobei man eine tolle Aussicht über das wunderschöne blaue Meer und den Strand hat. Erreicht man den hinteren Strandabschnitt kann man über einen Holzsteg zur Strandbar gehen. Da ich Holzstege an Stränden richtig schön finde und Dünen sowieso, hat Baia Trinita direkt Pluspunkte bei mir gesammelt. :D Hier sind wir bis zum Sonnenuntergang geblieben, haben den Wellen gelauscht und sind zwischendurch barfuß durch den weichen Sand der Dünen spaziert. Pure Entspannung.
<>
In the afternoon we drove even further up north to the next beach. You can reach it by walking down a hill in between dunes, with an amazing view above the beautiful blue ocean. Arriving at the last part of the beach, you can walk over some wooden planks to get to a beach bar. I really like these wooden planks on beaches and also dunes, so Baia Trinita collected some plus points. We spent the day over there, watched the sunset and walked barefoot through the soft sand. It was perfect.

Isola Caprera - Cala Serena

Über eine Brücke gelangt man auf die noch kleinere aber grünere Nachbarinsel von La Maddalena. Hier haben wir uns am Morgen den südlichen Teil angesehen und auch ein paar Stunden am Strand verbracht, allerdings waren wir nicht so begeistert von den Stränden wie bisher. Gesehen haben wir Porto Palma und Cala Portese. Geblieben sind wir beim Spiaggia del relitto. Dort war sehr viel los, doch das Wasser war ganz klar und der Sand im Wasser so unfassbar weich und so sind wir zum Schwimmen geblieben. Es gab an diesem Strand auch eine Strandbar, allerdings nicht ganz billig.

Nach einer kurzen Mittagspause haben wir uns den nördlichen Teil der Insel angesehen. Der Weg zu Cala Serena ist steinig und etwa eine viertel Stunde lang, doch es lohnt sich. Schon auf dem Weg dorthin haben wir mehrere kleine Buchten entdeckt und auch am Ende des Strandes sieht man einen kleinen Pfad der zu weiteren Stränden führt. Wir fanden Cala Serena aber so schön, dass wir den Rest des Tages dort verbracht haben. Auch hier waren wir die meiste Zeit alleine, nur die letzte halbe Stunde mussten wir uns die Bucht mit zwei weiteren Menschen teilen. 
<>
This is the even smaller neighboor island of La Maddalena. You can get there over a bridge. In the morning we visited the south and even spent a few hours at the beach, but we really weren't that impressed. We visited Porto Palma as well as Cala Portese and stayed at Spiaggia del relitto. This beach was crowded, but the sand was really soft and the water clear, so we decided to spent some time there and go for a swim. 

After a short lunchbreak we visited the northern part of the island. It takes around 15 minutes and is a stony way until you reach Cala Serena, but it's worth it. On our way we already saw many small beaches and even after Cala Serena, there was a path which lead you to some more little bays. We liked it very much at Cala Serena, so we stayed there the rest of the day. Like most of the times we were the only people at this beach and could really enjoy the time there.


Das war der erste Teil der Sardinien Blogposts, ich hoffe es hat euch gefallen. Im nächsten Teil geht es weiter nach Orosei und Cagliari. Seid gespannt auf noch mehr Strände, eine Bootstour und Sardiniens Hauptstadt.

Wart ihr schonmal auf La Maddalena ? Wenn ja was waren eure Lieblingsbuchten ?

Also bis zum zweiten Teil und seejusoon 
eure Julia ;)
<>
This was the first part of the Sardinia Blogposts, I hope you liked it. In the next part I show you more about Orosei and Cagliari. So stay tuned for some more beaches, a boattrip and the capital city.

Did you already visit Sardinia ? If so, tell me your favorite place in the comments.

seejusoon for the second part
Julia ;)


P.S. Die Bilder sind übrigens NICHT bearbeitet! Ja, das Wasser ist wirklich so blau! :D
<>
P.S. The pictures are unedited. Yes, the water really has these colors.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0
Follow

Kontakt

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.