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Norway - Jun. '16

Hei venner :)

Nach dem ersten Stop in Oslo, ging es raus aus der Stadt und rein in die wunderschöne Natur Norwegens.
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After our first stop in Oslo, we left the city and drove right into the beautiful nature of Norway.

Voss

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Voss und hatten die schönste Fahrt des Urlaubs. Sie war zwar lang, doch das hat möglicherweise daran gelegen, dass wir ständig angehalten haben, um Bilder zu machen.

Die Landschaft um uns herum hat sich in diesen Stunden so viel verändert, wir hatten gar keine andere Wahl als zu staunen und alles festzuhalten. Raus aus der Hauptstadt wurde es erst einmal grün. Nach einiger Zeit wurde es flacher und wir erreichten den Hardanger Vidda Nationalpark, eine atemberaubende Hochebene. Alles ist auch im Sommer schneebedeckt, kleine Eisschollen schwimmen auf dem Wasser und vereinzelt sieht man die typischen Holzhäuser (nicht nur in rot) mal mehr mal weniger einsam in der Gegend stehen. Hohe Stöcke begrenzen die Straßen und lassen erahnen wie es hier wohl im Winter aussieht.
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We had the most beautiful car ride of the whole trip although it was the longest. But maybe the reason was that we stopped almost 1000 times to take pictures. The landscape changed soo much during these hours. At first it was so green when we left Oslo, after some time our surroundings were more and more flat. Slowly we reached the Hardanger Vidda National Park, a stunning plateau. There were snow and ice floes although it was summer, it was strange but really cool. One thing you also will see over there are the little wooden houses, which are typical for Scandinavia. (not only in red) At the roadside were high sticks positioned which were markers for the street. Because of these we could guess how much snow there would be in winter.

Langsam wurde es wieder grüner und die Berge wurden höher, bis wir schließlich riesige Felswände neben uns hatten. Dann näherten wir uns dem Tal der Wasserfälle. Wie der Name schon verrät sah man diese sehr häufig. Zwar sind nicht alle bekannte Touristenattraktionen, doch wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir fast an jedem Berg kleine Wasserfälle entdeckten.
Die erste große Version lag auf dem Weg zu unserer Jugendherberge: der Voringsfossen. Es war beeindruckend ! Man kann ihn entweder von einem etwas entfernten Parkplatz aus sehen oder von oben aus nächster Nähe. Noch mehr Wasser folgte am nächsten Tag. Zuerst fuhren wir zum Tvindefossen. Ein kaskadenartiger Wasserfall, an den man auch ganz nah rankommt.
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The landscape was green again and the mountains were slowly growing higher until we had sheer rock walls on both sides. We approached the valley of the waterfalls and like the name says there a lot of them. Some bigger than othes but even the small ones took our breath away. We discovered the first one on our way to the hostel, it was the Voringsfossen. We were able to watch it from a nearby parking spot or from up close. It was so much water and so much energy and soo impressive ! The next day there was even more water. First we visited the Tvindefossen, a waterfall that's made of cascades. Here you're also able to get really close. (You can feel the waterfog)

Voringsfossen

Tvindefossen
Tvindefossen

Weiter ging die Fahrt vorbei an unzähligen Stromschnellen, Bachläufen und den kleinen Wasserfällen. Ziel war der Aurlandsfjord. Auch hier hat uns die unglaubliche Aussicht die Sprache verschlagen. Am besten war die Sicht jedoch nicht vom Stegastein (Aussichtsplattform), sondern von einer Haltebucht aus, die mitten auf dem Weg nach oben lag. Nicht nur wir sahen das so und da der Aussichtspunkt ein beliebtes Ziel bei Touristen ist, herrscht reger Verkehr auf den engen Serpentinen.
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We drove further past countless rapids and small waterfalls. Our destination was the Aurlandsfjord. The landscape took our breath away again. The best view isn't from the viewpoint (Stegastein) but rather from a small rest-stop on the way up. This wasn't only our opinion. Also Stegastein is a popular touristic spot, which is why there was a lot of traffic on the serpentines.

Aurlandsfjord
Aurlandsfjord


Auf dem Rückweg begann es dann sehr stark zu regnen, was für diese Gegend allerdings richtig toll war. Vor allem die Stromschnellen wurden noch beeindruckender, da nun viel größere Wassermassen die Felsen hinunterstürzten. Fasziniert davon kann es auch schon einmal sein, dass man sich durch Gebüsch und Matsch kämpft, nur um Bilder davon zu machen. 
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On the way back it started to rain, but in this valley it was just perfect. All the waterfalls and rapids became bigger and more powerfull. Beeing fascinated of this it could happen that you somehow trudge through the mud to get some amazing photos..

Jostedal

Zuerst checkten wir in unser Hotel ein, von dem wir nicht viel erwartet hatten. Doch es hat uns mit einem schönen großen Zimmer unterm Dach und einem tollen Frühstück auf der Terrasse mit Bergblick überrascht.

Nach unserer Ankunft sind wir direkt zur Gletscherwanderung auf dem Nigardsbreen gefahren (5 Minuten). Es war so unbeschreiblich schön und man bemerkt gar nicht wie kalt oder anstrengend es ist sobald man auf dem Eis steht. Zugegeben, anfangs ist mir auch mulmig geworden, als ich meinen Eispickel und Spikes für meine Wanderschuhe bekommen habe, doch auf dem Gletscher angekommen war das alles ganz schnell vergessen. Um einen herum sieht man die riesigen Felswände, Eismassen in weiß und blau, bodenlose Gletscherspalten und glasklare kleine Seen im Eis. Ich habe so etwas vorher noch nie gesehen oder gemacht und mich ein bisschen wie ein Bergsteiger oder Polarforscher (oder sowas ähnliches..) gefühlt. Oben auf einer relativ geraden Fläche angekommen haben wir eine Pause gemacht, konnten die Aussicht genießen und natürlich ganz viele Fotos machen. In dieser Umgebung bin ich mir so klein vorgekommen und war wieder einmal hin und weg von der Landschaft.
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We didn't expect much from our hotel, because it was the only one there, but we were surprised with a comfy and spacious room at the top floor. We also had a delicious breakfast with a stunning view of the mountains over there. After we arrived we drove straight to the glacier hike on the Nigardsbreen (5 minutes). I can't describe how beautiful it was, you can't even tell how cold and axhausting it is if you're standing on the glacier. I was a little nervous when I got my ice ax and spikes for my shoes, but I forgot about this very fast. 
Around us, huge mountains, blue and white ice, groundless crevasses and crystal clear little lakes in the ice. I haven't seen or done something like this before and felt a little like a mountain climber or a arctic explorer. (or something like this :D) When we arrived on top there was a relatively plain area. So we had a short break to eat, drink, enjoy the view and of course take thousands of photos. Once again we got speechless and I felt so small standing in this surrounding. 
If you will be there anytime, I can highly recommend participating at this hike, it was amazing!!

Wieder unten angekommen ging es ohne Ausrüstung zurück zum Parkplatz. Auf diesem Weg kam es zur ersten 'Panne' des Urlaubs, die noch für weitere sorgen sollte. Während des Rückwegs haben meine Wanderschuhe leider den Geist aufgegeben und sich beide von ihren Sohlen verabschiedet. Wie oft sowas passiert ? Keine Ahnung, ich war nur froh, dass sie die Wanderung ausgehalten haben. Nach nur einer Übernachtung folgte unsere anstrengendste Autofahrt. Wir fuhren den ganzen Tag nach: 
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Getting back at the bottom of the glacier, it was time for the first incident of the tour. On our way to the praking lot my hiking shoes didn't want anymore, so they both said goodbye to their soles. How often this happens ? I don't know, but I was glad they survived the hike :D After just one night we had a one day car ride to:

Alesund

Auf diesem Weg haben wir uns das erste und zum Glück einzige mal verfahren. Dafür aber richtig: eine Stunde in die falsche Richtung. Also nochmal eine Stunde zurück und dann weiter auf dem richtigen Weg. Klar dass wir erst spät bei unserem nächsten Ziel angekommen sind. Dementsprechend groß war um diese Uhrzeit das Essensangebot der Stadt. Es ist schließlich Fish&Chips bei einer Burger-Bude geworden. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen sind wir durch Alesunds Straßen rauf auf den Stadtberg (Aksla) gegangen. Es sind viele Stufen nach oben, aber sie lohnen sich. Auch wenn viele Touristen auf der Aussichtsplattform stehen hat man einen schönen Blick über die Stadt.
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Luckily this was the first and only time that we got lost while driving. We noticed it way too late so we had to drive one hour to get back on the right way. So because of this little incident we had to drive the whole day and arrived really late in Alesund. Therefore the possibilities to eat were accordingly small. In the end it we ate Fish&Chips at a take away. After the breakfast the next morning, we went through the streets of Alesund all the way up on the mountain of the city (Aksla). There are many stairs but it's worth it, cause the view over the city from the plattform is great! (although there are many tourists)

Später am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Vogelinsel Runde, auf der man Papageientaucher sehen sollte. Während der Zwei-Stunden-Fahrt fing es leider an zu regnen, doch da wir schon unterwegs waren wollten wir trotzdem hin. Als wir mitten im Nirgendwo auf einem Campingplatz ankamen, es immer noch regnete und stürmisch war, verließ mich meine Motivation ziemlich schnell, da ich nachdem meine Wanderschuhe nicht mehr zu retten waren nur meine Nikes anhatte. Der Weg ging erst sehr steil bergauf, war aber noch asphaltiert. Als ich (schon jetzt mit nassen Füßen) entdeckte, dass die Straße aufhört und wir ab jetzt nur noch kaum sichtbare matschige Trampelpfade vor uns hatten, die nicht weniger steil wurden, war meine Stimmung ganz im Keller. Aber da es noch jemanden gab, der die Vögel unbedingt sehen wollte und ich sowieso schon komplett durchnässt war, ging ich mehr oder weniger freiwillig mit. Nach langem Suchen haben wir tatsächlich Papageientaucher gesehen... zwei Stück.. in 300 Metern Entfernung, nachdem ein paar Vogelbeobachter sie uns gezeigt hatten. Es hatte zwar mittlerweile aufgehört zu regnen, aber war es den Aufwand wert ? Ich würde sagen nein, höchstens vielleicht wenn man ein Fernglas und entsprechende Kleidung für so ein Wetter hat.
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Later this day, we hit the road in the direction of the birds island 'Runde', where you're supposed to see puffins. During the 2-hour car ride, it started to rain, but we didn't want to reverse in the middle of the way. Arriving in the middle of nowhere at a campsite there was even more rain and wind. So my motivation left me gradually, because I wore just nikes after my hiking shoes were useless. At first the way was steep but asphalted. But when I saw that it were going to turn into muddy beaten paths, there was no motivation left. (I had soaked shoes and feet already) However there still was 'somebody' who wanted to see the birds, so I went on, more or less by choice. After a long search we actually saw some birds...like two...300 meters away..after some birdwatcher showed them to us. Meanwhile it has stopped raining, but was it worth the effort ? I would say no, except you have a spyglass and the right clothes. The rest of the day also was ill-starred. Not that the journey was already two hours but we missed our ferry, so we had to wait 45 minutes exra. Back in Alesund (once again very late) the only food option was the fast food restaurant from the first night.

Auch der restliche Tag stand unter keinem guten Stern mehr. So haben wir auf unserem eh schon Zwei-Stunden-Weg auch noch die Fähre verpasst  und mussten 45 Minuten auf die Nächste warten. Wieder spät in Alesund, gab es Burger und Pommes vom Fast-Food-Stand unseres Vertrauens. Nach dieser Pleite war der folgende Tag umso schöner. Wir sind zum Geirangerfjord gefahren und haben dort eine Kajaktour zu den 7-Sisters-Wasserfällen gemacht. (~ 3h)  Es war anstrengend aber hat sich gelohnt ! Durch das ruhige dunkelgrüne Wasser zu paddeln ist so entspannend und erholsam. Neben einem die hohen Felswände und die Wasserfälle in Sicht, erkennt man das Besondere eines Fjords und spürt irgendwie die Ruhe Norwegens, auf die man sich auch ein bisschen gefreut hat. Wie unwirklich und falsch wirken darin die großen Kreuzfahrtschiffe, von denen laut unserem Guide in der Hauptsaison bis zu vier Stück anlegen.
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After this failure the next day was a blast. We took a side trip to the Geirangerfjord and were kayaking through it to the 7-sisters waterfalls. (~3h) It was exhausting and expensive but it payed off!! Paddling across the calm and dark green water of the fjord was soo incredibly beautiful and relaxing. Rock walls beside you and the waterfalls in sight, you can see and feel what's so special about Norway. Another thing were the big cruise ships. They almost looked sureal in this beautiful landscape. According to our guide there are up to four ships in summer, but with them there's no space left in the fjord. All you would see were ships and barely a piece of fjord between them.

Zurück in Alesund ging es nach dem wahrscheinlich teuersten Ceasar Salad (16€) der Welt nur noch schlafen. Ansonsten war unser Hotel echt toll. Am nächsten Tag ging es zu unserer letzten Station in Norwegen, die auch unsere nördlichste war. 
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Back in Alesund we ate the probably most expensive ceasar salad in the world (16€) in our hotel. Besides that the hotel was great! The next day we went on to our last and northernmost stop in Norway.

Trondheim

Auf dem Weg dorthin dachten wir : "Machen wir doch einen kleinen Schlenker zur Atlantikstraße." Der Umweg ist es meiner Meinung nach nicht wert. Höchstens bei stürmischem Wetter wirkt dieser kurze Straßenabschnitt beeindruckend, ansonsten ist es eher unspektakulär. In Trondheim angekommen ging es nur zum Abendessen und schlafen, da wir am nächsten Tag schon weiter nach Schweden gefahren sind.
Wir hatten ca. 1 1/2 Wochen in Norwegen und es war eine wunderschöne und außergewöhnliche Zeit. Man erlebt so viel, sammelt so viele neue Eindrücke, dass die Pannen ganz schnell vergessen und kleinere Probleme nicht mehr wichtig sind.
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On our way we thought: "Let's have a quick side trip to the atlantic street." Well, it wasn't our best idea...again. Maybe when the weater is really bad the piece of road would be impressive. But with nice weather it's kind of boring, just a fiew bridges over small pieces of land. We dind't like it that much and it caused a bigger circuit than we thought.  When arrived in Trondheim we only strolled a little through the city and searched something to eat, cause the next day it was time for Sweden.

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