· 

Restaurant/Hotel Guide - USA Ostküste

Last  but not least, gibt es hier noch einen Beitrag zu den Hotels und Restaurants unserer Reise. Ich hoffe dem ein oder anderen helfen sie bei der Planung ein wenig weiter. Generell waren die Preise in den USA höher als bei anderen Reisen, besonders was Übernachtungen angeht. Was man in Restaurants nicht vergessen darf, zu dem angegebenen Preis kommen noch 15-20% Trinkgeld dazu, um das man eigentlich nicht herumkommt. Aber am Ende war es uns das alles wert, um die Ostküste entlang zu reisen.

New York City

  • Paper Factory - Hotel, Queens
    ° 37-06 36th St., Long Island City
    Unsere Hotelwahl in New York war eigentlich gut. Warum Eigentlich ? Weil das Hotel selber richtig schön war. Die Gestaltung der Zimmer, der Lobby und generell des gesamten Hotels hat es uns echt angetan. Hier wurde eine alte Papierfabrik umgebaut (deswegen auch der Name) und man findet sehr viele Elemente und Details wieder die darauf hinweisen, z.B. einen Bücherturm im Restaurant. Das Frühstück war ebenfalls sehr lecker und man hatte die Auswahl sich am Buffet zu bedienen oder sich an einem kleinen Stand etwas für unterwegs mitzunehmen. Dort gab es Sandwiches, Getränke und auch Obst. Kommen wir jetzt aber zum Nachteil - Die Lage. Wir dachten uns, es kann doch nicht so lange bis nach Manhattan dauern, vielleicht eine kurze U-Bahn Fahrt. Naja kurz ist hier wohl Definitionsfrage, doch 20 Minuten bis in die Innenstadt und 45 Minuten bis in den Süden fanden wir schon sehr lang und wenn man dann noch nach Brooklyn will ist man noch etwas länger unterwegs. Problematisch war auch das Heimkommen zu späterer Stunde, denn die Bahnlinie die an unserem Hotel Halt machte, ist nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit und auch nicht am Wochenende gefahren. Also mussten wir eine Alternative wählen und Nachts eine nicht gerade kurze Strecke durch unbekannte Straßen gehen. Alles nicht wahnsinnig dramatisch, doch nochmal würden wir wohl nicht mehr "so weit Außerhalb" schlafen.
     
  • Paper Factory Restaurant
    Regen und Gewitter sorgten dafür, dass wir das Hotel nicht mehr verlassen wollten und deshalb im hoteleigenen Restaurant gegessen haben. Wo sich morgens das Frühstück befindet, wird abends à la carte serviert. Zu viel kann ich nicht darüber berichten, da wir nur etwas Kleines bestellt hatten, doch das Pilzrisotto und der Cocktail "Widow Maker" waren echt gut.

Unsere Restaurantauswahl hätte mit Sicherheit günstiger sein können, doch da wir beide ein wenig unausstehlich werden wenn wir hungrig sind, fiel die Wahl oft auf Restaurants in der Nähe. 

  • Bill's Bar & Burger - Rockefeller Center, €€
    Wer ein echt cooles Sportbar/Diner Ambiente, leckere Burger und 'richtig amerikanische' Milchshakes sucht ist hier richtig. Wir hatten beide den Shrimpburger, der richtig gut war (etwas scharf, aber ich konnte ihn noch essen und ich kann eigentlich nix scharfes essen) und auch die Süßkartoffelpommes waren lecker. Warnung! Wer sich wie wir noch einen Milchshake holen will, weil die so toll Riverdale-Diner-mäßig aussehen, sollte vorher nicht zu viel gegessen haben. Anders als ich es bis jetzt kannte war in diesem Milchshake gefühlt nur ein Schnappsglas viel Milch. Versteht mich nicht falsch, es war echt gut vor allem noch mit den Oreostückchen, aber es war eher als hätten wir noch nen großen Eisbecher gegessen. :D

  • Coco & Cru -  Greenich Village, €€-€€€
    ° 643 Broadway
    Hier ist richtig, wer Hipster/Trendessen sucht. Mein Freund hatte den Pulled Pork Burger (richtig gut!) und ich habe mir tatsächlich eine GreenBowl zum Ausprobieren bestellt. Wenn man schonmal in so 'nem Laden ist. :D Wir waren beide! begeistert und haben sie uns sogar schon zu Hause nachgekocht. :D 

  • Luke's Lobster - Brooklyn Bridge Park, €€
    ° 11 Water St.
    Für wen ist es richtig ? Für alle die gerne Meeresfrüchte essen und nicht unbedingt in einem Lokal sitzen wollen. Preislich auch wieder im mittleren Bereich hat uns die ShrimpRoll gut geschmeckt und auch der Salat war lecker. Die LobsterRoll war uns dann doch eine Nummer zu teuer, da die Rollen wirklich nicht soo groß sind.

Savannah

  • Justine Inn - B&B €€€
    °217 E Gaston St.
    Mit diesem Bed&Breakfast hatten wir so unsere Anlaufschwierigkeiten. Zimmer im Keller ohne Fenster, dafür mit einem Kamin der dauerhaft an bleiben musste und eine nennen wir es mal Südstaaten passende Einrichtung. Doch als wir uns mal an die Gegebenheiten gewöhnt hatten war es eigentlich ganz gemütlich. Das Frühstück war sehr lecker und mit kleinen Kekspackungen auf dem Bett sowie Käse & Wein um 4 konnte man bei uns auch ein paar Pluspunkte sammeln. :D Die Lage war außerdem richtig gut! Der Forsyth Park um die Ecke und alle schönen Straßen zu Fuß erreichbar, hätten wir uns nichts Besseres aussuchen können.
  • Art's - Studentencafe 
    ° 345 Bull St.
    Hier findet man nicht nur leckere Sandwiches sondern gleich einen ganzen roten Doppeldeckerbus, wie in London, in den man sich auch setzen kann. 

Key West

  • Ferienwohnung - €€€
    °1016 Howe St.
    Klein aber fein hat unsere Ferienwohnung aus nur einem Zimmer und einem kleinen Bad bestanden, was aber völlig ausgereicht hat. Mehr bezahlbares haben wir aber auch nicht gefunden. Key West ist wirklich wahnsinnig teuer wenn es um Übernachtungen geht. Selbst diese Einzimmerwohnung war uns eigentlich zu teuer, aber da wir unbedingt auf den Keys bleiben wollten haben wir sie am Ende doch gemietet.

  • Blue Heaven Bar!!!!! - €€
    ° 729 Thomas St.
    Hier findet ihr sehr leckeres Essen und eine Cocktailbar in gemütlichem Ambiente. Mit der Live Musik, die oft gespielt wird fühlt man sich eher als würde man bei jemandem zu Hause auf einer Gartenparty essen als in einem Restaurant. Wir haben jeden Abend hier verbracht. :D

  • Croissants de France 
    ° 816 Duval St.
    Eine kleine Bäckerei in der man neben Brötchen, Croissants und Sandwiches auch Eclairs und kleinere Kuchen findet. 

  • La Creperie -  €€€
    °300 Petronia St.
    Für Crepes etwas teurer aber sehr sehr lecker.

Miami Beach

  • Freehand Miami Beach - Hostel
    °2727 Indian Creek Drive, Miami Beach
    Das Zimmer und das gesamte Gelände waren echt schön gestaltet außerdem war die Lage sehr gut. Wir mussten nur eine Straße überqueren un schon waren wir am Strand. Was ich sehr cool fand war die Pinnwand im Eingangsbereich. Hier konnte man sehen, was am jeweiligen Tag so los war und sich auch gleich für Ausflüge und Veranstaltungen anmelden. Ob Morgenyoga am Strand, Strickkurs in der Lobby oder eine Foodtour, es war denke ich für jeden etwas dabei. Der einzige Minuspunkt war das Frühstück. Angeboten wurden Cornflakes und Toast mit Marmelade. Allerdings hätte man sich selbst etwas kaufen und in einem Kühlschrank deponieren können - der war nur leider überfüllt. 
  • 27 - Restaurant Freehand Miami €€
    Außergewöhnlich aber sehr lecker haben wir im angegliederten Restaurant gegessen.  Es ist eigentlich ein normales Wohnhaus und in jedem Raum stehen Esstische, der Empfang ist im Flur. Hier fand ich es drin sogar schöner und gemütlicher als draußen, denn man fühlt sich auch hier wieder als würde man bei jemandem zu Hause sein.
  • Broken Shaker - Bar Freehand Miami
    An der hosteleigenen Bar gibt es neben Getränken auch leckere Snacks.
  • Havannah 1957 - €€-€€€
    ° 1410 Ocean Drive
    Chaotisch, nass und teuer -  doch der Abend hier gehört zu meinen liebsten des Urlaubs. Es gab soo leckeres Essen und richtig guten Mojito mit einer echten Zuckerrohrstange drin. Da wir nach zwei Cocktails eh jedes Budget überschritten hatten haben wir uns als logische Konsequenz noch einen Schokokuchen geteilt. :D  Durch das Unwetter und den strömenden Regen wurden die Tische draußen "etwas" näher zusammengerrückt, damit noch jeder unter den Schirmen gesessen hat. Etwas bedeutet in diesem Fall, dass wir quasi zusammen an einem Tisch mit ein paar italienischen Geschäftsleuten gegessen haben, die aber sehr nett waren und am Ende jeder etwas vom anderen probiert hat. :D

Das waren unsere Hotel und Restaurant Tipps, ich hoffe sie helfen dem ein oder anderen für seinen USA Trip. Und damit war das auch der letzte Teil der USA Beiträge. Alle anderen findet ihr hier und alle Bilder wie immer in der Gallerie
Als nächstes verlängern wir den Sommer ein wenig mit einem Mädelsausflug nach Portugal, also schaut auch gerne auf Instagram (@seejusoon) vorbei. 

Also seejusoon für den nächsten Blogpost.
Julia ;)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0
Follow

Kontakt

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.