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Welcome to Miami - Traveldiary


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ienvenido a Miami!


Warum ich euch auf Spanisch begrüße ? Weil Spanisch in Miami fast mehr verbreitet ist als Englisch. Sogar am Flughafen hat sich die Essensbestellung auf Englisch etwas schwierig gestaltet. :D Aber weiter im Text. Heute geht es im vorletzten Beitrag der USA Reihe um die Tage, die wir in Miami verbracht haben. Auch hier sind wir nicht vom Regen verschont geblieben, was uns fast den Everglades Ausflug gekostet hätte, doch es war trotzdem echt schön.
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Spanish greetings ? Yes, because Spanish is actually almost more spread than English. Even at the airport we had our diffuculties with ordering food without some Spanish knowledge. :D But let's move on. Today you can read more about our days in Miami. Even though we also didn't escape the rain here - which is why we almost couldn't go to the Everglades - we had a good time.

Miami Beach & Ocean Drive (Art Deco District)


Gewohnt haben wir in Miami Beach, nur eine Straße vom Strand entfernt. Wenn ich mich entscheiden müsste ob ich in der Stadt oder am Strand wohne, würde ich immer den Strand nehmen. Warum ? Ich habe kein Problem damit wenn ich ein paar Minuten in die Stadt brauche, aber am Strand will ich schnell sein und nicht noch mit Badekleidern und großer Strandtasche durch die halbe Stadt fahren. :D

Direkt nach unserer Ankunft sind wir auch schon ans Meer und es war soo schön das Rauschen der Wellen zu hören und sich in den Sand zu legen - sofortige Tiefenentspannung garantiert. Der Strand von Miami Beach ist ewig lang (14 km), weswegen wir nur den südlichen und ein wenig vom mittleren Teil gesehen haben. Den South Beach kennt man wahrscheinlich als Strandabschnitt an dem sich die Schönen und Reichen zeigen und die gut trainierten Körper präsentiert werden. Tatsächlich befinden sich hier sehr viele, sehr teuer aussehende Hotels und Fotoshootings und Posing am Strand gibt es hier auch genug. Viel los war  teilweise also wirklich, doch je weiter man in den Norden gegangen ist, desto ruhiger wurde es. Mir hat aber am besten der Abschnitt ganz im Süden gefallen, der Strand war flach, der Sand fein und das Wasser so wunderschön blau & türkis. <3 
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We stayed just one street away from Miami Beach. If I have to choose wether I sleep close to the beach or the city, I definitely choose the beach. Why ? I have no problem with a shorter distance to the city, but I don't want to have a long way to the beach or go through the whole city with all my bathing stuff. :D
Immediately after we arrived we went to the beach and it was soo beautiful to hear the sound of the waves and lay down in the sand - deep relaxation for sure. Miami Beach is a really long beach (14 km), so we just saw South and a little bit of Mid Beach. You might know South Beach as a place where the beautiful people present their trained bodies. In fact there are a lot of expensive looking hotels and you often can see people posing and have their own private fotoshootings at the beach. The more you go north the more quiet it gets. I liked the southernmost part the most, because the beach was flat, the sand fine and the water blue and turquoise. <3


Der Strand ist nach hinten durch Palmen und viele andere Pflanzen begrenzt, woran sich eine Promenade über die ganze Strecke anschließt - eine beliebte Joggingstrecke, die wir tatsächlich auch einmal so genutzt haben. :D Wo die Motivation herkam weis ich nicht aber falls ihr das auch vorhabt steht bitte ganz früh auf oder geht erst spät hin. Es gab zwar verrückte Leute die mitten am Tag bei der größten Hitze, gefühlt 80% Luftfeuchtigkeit und in der prallen Sonne dort laufen waren, doch das würde ich echt nicht empfehlen. Geht man diese Promenade weiter in den Süden, kommt man irgendwann an den Ocean Drive - eine Straße mit vielen Restaurants, Clubs und Hotels, die auch zum Art Deco Viertel gehört. Den Baustil findet ihr mit dem Chrysler Building und dem Empire State Building auch in New York wieder, doch in South Beach gibt es ein ganzes Viertel, dass in diesem Stil gebaut wurde. Von 6th - 23rd Street und vom Ocean Drive bis zur Meridian Avenue könnt ihr euch die vornehmlich weißen und pastellfarbenen Gebäude ansehen. Neben den Gebäuden kann man sich auch die Menschen auf dem Ocean Drive ansehen, besonders abends. Die Stimmung ist eine ganz andere als beispielsweise in New York, wo alles eher cool und lässig gewirkt hat. Hier kam es einem fast schon ein wenig protzig vor, denn Geld und Luxusgegenstände wurden hier echt gern gezeigt. Ich habe noch nie vorher so viele Sportwagen auf der Straße gesehen, mit Fahrern die die Aufmerksamkeit sehr gerne auf sich gezogen haben. Auch der Kleidungsstil der Menschen war teilweise echt außergewöhnlich und auffallend. Wie wir auf einer Tour gelernt haben, war Miami in den Anfängen nur ein Winterurlaubsziel für die wohlhabende Bevölkerung der nördlichen Ostküste. Ich denke diese Stimmung hat die Stadt, oder zumindest South Beach sich beibehalten. Doch auch als "normale" Touristen konnten wir ohne Probleme hier entspannen und ich hatte nie das Gefühl, dass wir irgendwie fehl am Platz waren, nur weil neben uns jemand aus einem Ferrari ausgestiegen ist. Jeder hat hier einfach so Urlaub gemacht wie er es wollte. 
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Behind the beach there are a lot of palm trees and plants following a beautiful promenade - a popular jogging route, which we acutally used one time. :D I don't know where the motivation came from, but if you're also planning to run there, please go there early in the morning or late in the evening. There are some crazy people which go for a run in the middle of the day, but this is insane! The biggest heat and 80% humidity (perceived) are definitely not the best circumstamces for such an exhausting activity. If you walk this promenade directing south, you will reach the Ocean Drive - a street with lots of restaurants, clubs and hotels which is part of the Art Deco District. This architectural style is also represented by the Chrysler and the Empire State Building in New York, but in South Beach you can go through a whole district that is build this way. From 6th to 23rd street and from the Ocean Drive to the Meridian Avenue you can find the mostly white and pastell colored houses. Besides the buildings you can also watch the people there, especially in the evening. It is a completely different vibe than in New York, where everything seems kind of cool and casual. Here it seemed almost a little bit swanky, because money and luxury is oftentimes shown very open. I've never seen so many sports cars with drivers who enjoyed the attention so much. Also the style of some people was extraordinary. We have learned on a tour, that in the beginnings Miami was a winter destinations for the wealthy people of the northern Eastcoast. I think this attitude is still remaining in Miami or at least in South Beach. But even as a "normal" tourist I didn't feel out of place, just because there exited someone in a Ferrarri beside us. Everyone made vacation their own way here.

Wynwood & Little Havanna


Nachdem wir uns mal wieder einen schönen Sonnenbrand eingefangen haben (trotz Sonnencreme!!), war am nächsten  Tag ein wenig Sightseeing mit möglichst viel bedeckender Kleidung angesagt. Als erstes sind wir nach Wynwood, ein Stadtviertel in dem jedes Gebäude bunt bemalt oder besprüht ist. Hinter jeder Ecke findet man neue Gemälde an den Wänden und teilweise sind echte Kunstwerke dabei. Hier findet ihr auch zahlreiche Geschäfte und Cafés in denen ihr euch nach all dem durch die Straßen Laufen stärken könnt. 
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After another sunburn (even though we used sunscreen!!) the only option for the next day was sightseeing while wearing covering clothes. Our first stop was Wynwood, a district where every building is painted or sprayed colorful. Behind every corner you can find new paintings, some of them are real artworks. You also can find some cafes and stores in these streets.


Weiter ging es nach Little Havanna, ein Viertel, dass wie der Name schon vermuten lässt von vielen Kubanischen Einwanderern bewohnt wird. In der Calle Ocho gibt es ein paar hübsch bemalte Wände, Zigarrengeschäfte und auch Kokosnüsse und Babybananen kann man hier kaufen. Ansonsten waren wir eher enttäuscht, oder hatten eventuell auch zu hohe Erwartungen, denn mehr als diese Straße gibt es nicht wirklich. Wer gerne Salsa tanzt ist im Ball&Chain ganz gut aufgehoben. Nur für Anfänger sind die "Tanzstunden" eher weniger geeignet, da das Lokal echt überfüllt ist sobald die Musik einsetzt. Jeder der vorher noch am Essen war oder einen Mijoto an der Bar getrunken hat ist spätestens dann in Bewegung. Wer trotzdem dort bleiben und die Stimmung einfangen will, sollte sich also ein gutes Plätzchen suchen und sich mit einem Cocktail zurücklehnen.
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Next up was Little Havannah, a district where a lot of cuban immigrants live - how you already could assume from the name. You can visit Calle Ocho for some more painted walls, stores for cigars and to buy some baby bananas and coconuts. Apart from that we were a little disappointed because there isn't that much more than this street, but maybe we had to high expectations on that district. If you like to dance Salsa the Ball&Chain is the right place for you. But the "dance classes" are not really helpful for beginners, cause the bar gets really crowded when the music starts. Everyone wo was eating or drinking before was then on the dacefloor. So, if you want to stay there nevertheless to feel the vibe of this place, grab a Mojito, take a seat at the bar and watch all the people dance.

Everglades


Das Highlight des Miami Aufenthaltes war definitiv der Ausflug in die Everglades. Es gibt verschiedene Anbieter, die auch an verschiedene Stellen fahren. Wir haben uns für eine Tour entschieden, die durch ein Indianerreservat führt und der Hin- und Rücktransport mit inbegriffen war, da wir selber kein Auto hatten. Durch die zeitweise sehr heftigen Regenfälle (wieder überflutete Straßen) wurde der erste Termin abgesagt und wir hatten schon die Befürchtung heimzufliegen ohne die Everglades gesehen zu haben. Doch am letzten Tag unseres Aufenthaltes klappte es doch noch und wir wurden von einem kleinen Van direkt vor unserem Hostel abgeholt. Mit einer Gruppe von 9 Leuten kamen wir ca. 1 1/2 Stunden später im Reservat an. Zuerst ging es zum Luftkissenboot, mit dem wir eine kleine Tour machten.
Als interessante Info zwischendurch - Ich dachte die Everglades wären ein Sumpfgebiet, doch wie unser Tourguide erklärte weis man mittlerweile, dass es sich um einen sehr sehr langsam fließenden Fluss handelt. (Übersetzt aus der Sprache der Indianer heißt dieses Gebiet auch "Fluss aus Gras") Einen Fluss den man über Jahre hinweg austrocknete, um die Stadt Miami zu bauen und jetzt festgestellt hat, wie wichtig er eigentlich für die Trinkwasserversorgung ist. Aus diesem Grund würden nun Straßen umgebaut und Projekte gestartet werden, um den Lauf des Flusses zu sichern.
Nach der Airboat Tour gab es eine Fahrt in den 'Swamp Buggies' - sehr hohe Fahrzeuge mit großen Rädern die auch durch tiefere Pfützen fahren können. Eine Bewohnerin des Reservats leitete diese Fahrt und erklärte sehr viel über die Tier- und Pflanzenwelt der Everglades. Interessant fand ich zum Beispiel auch, dass sie uns erklärte welche Pflanze von den Ureinwohnern wofür verwendet wurde. Ob als Medikament oder Küchenschwamm für alles gab es eine Pflanze. Auch erstaunlich war welche Tiere es dort zu finden gibt, von Bisons bis Zebras war alles dabei. Viele Tiere kommen dort nicht natürlich vor, sondern wurden von Privatleuten ausgesetzt, die genug von ihnen als Haustiere hatte. (da man sich hier jedes Tier als Haustier halten kann) 
In den Everglades seht ihr einfach eine ganz andere Landschaft als in Miami (irgendwie klar). Doch das war das Schöne daran, dass wir diese wunderschöne Natur im Gegensatz zur Metropole sehen konnten. Nach der zweiten kleinen Tour ging es dann wieder zurück von diesem interessanten Ausflug. Nur ein Tipp: Solltet ihr in der Regenzeit unterwegs sein wie wir, nehmt euch auf jeden Fall ein Anti-Mückenspray mit. Wir hatten keines dabei und nur keine Stiche, weil die Regenzeit erst angefangen hat und deswegen noch nicht so viele Mücken dort waren. Zumindest hat das unser Tourguide gesagt. 
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The highlight of our stop in Miami was definitely the trip to the Everglades. There are many companies who offer guided tours through this National Park and we chose one (here) that picks us up and drives us back to the hotel, because we didn't have a rental car. At first we thaught that we had to leave the USA without seeing the Everglades, because all the heavy rain caused the cancellation of this trip. Luckily we could switch tours and got one on our last day. We were a group of 9 people in this small van and 1 1/2 hours later we arrived at the Indian Reservation. First up was of course an airboat tour, which was really cool.
Side note - I thought that the Everglades were a swampland, but our guide told us that it is actually a very very slow river. (If you translate the language of the Indians, their word for Everglades means 'river out of grass') A river which had been dried out by man for years to build Miami. Now they noticed that they need this river for the drinking water supply. For this reason streets are beeing rebuild now and there are projects to safe the river course,
After the airboat tour we changed our vehicle and had a ride in a 'swamp buggy' - a high vehicle with big wheels, that can drive through some lower puddles. A resident of this Indian Reservation was our driver and explained us a lot of the fauna and flora of the Everglades. It was very interesting to hear what plant was used for different things like medicine or as a sponge. It was also astonishing what kinds of animals live there, you could find everything from a zebra to a buffalo. A lot of animals do not live there naturally, but were abandonned by their owners who didn't want to have them as their pet anymore. 
You can see a whole other landscape than in Miami, obviously. The best thing was to see this beautiful nature as a contrast to the big city. After our two small tours the van brought us back to the hostel. Tipp: Take a mosquito repellent spray with you, if you're there during the rain season. We only were lucky because the rain season just started and there were not that much mosquitos jet. At least that's what our tourguide told us.

 


Das war Teil 4 der USA Reihe, ich hoffe es euch gefallen. Miami und die Everglades sind ein cooles und interessantes Reiseziel auch trotz der Regenzeit und wir waren froh uns noch ein wenig Strandzeit an den Schluss gelegt zu haben. 

Alle anderen Beiträge unseres USA Trips findet ihr hier und mehr Bilder gibt es entweder in der Gallerie oder auf Instagram (@seejusoon) also schaut doch gerne mal vorbei. Als nächstes und zum Abschluss der USA gibt es noch einen Hotel&Restaurant Guide für euch in dem ihr alle unsere positiven Erfahrungen findet.
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This was the 4th part of the USA blogposts, I hope you liked it. Despite the rainseason, Miami and the Everglades are definitely a cool and interesting and we were more thn happy that we chose a beach destination for the end of our trip.

You can find all the other posts about the USA here and more pictures are in the galery as well as on Instagram (@seejusoon), so take a look if you want. Last but not least the next blogpost is going to be a little hotel & restaurant guide, where you will find all of our positive experiences.

I hope to seejusoon
Julia ;)

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