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London - Sep. '16

Hello friends :)

Hier folgt das wahrscheinlich klassischste London-Wochenende der Welt, aber Hauptsache mal wieder weg oder ?
Also fangen wir an:

Meine kleine Schwester ist 16 geworden und außerdem noch nie geflogen, was für uns der Anlass war das erste Mal zusammen zu verreisen. Für den Anfang sollte es nur ein Wochenende sein, da war London als Ziel schnell gefunden. 

Nachdem ich unseren Flug leider umbuchen musste, kamen wir erst spät in unserem Hotel im Stadtviertel Shoreditch an. Dort gab es unzählige Restaurants und Bars und jede verrückter und einzigartiger als die andere. Wie es sich für eine Großstadt gehört war noch jede Menge auf den Straßen und vor den Kneipen los. Schon unterwegs entdeckten wir viele alte, bewachsene Eckhäuser und tolle Fassaden, die einfach nach Großbritannien aussahen. Für uns war der Tag jedoch zu Ende, da wir ein jugendfreies Wochenende dort verbrachten. 

Kurz zu unserem Hotel...
Eigentlich dürfen wir uns nicht beschweren, der Preis und die Lage waren echt top. Doch ehrlich gesagt waren wir doch nicht soo glücklich mit unserer Wahl. Erst einmal hatten wir ein winziges Zimmer. Neben dem Bett war gerade genug Platz um ins Bad zu gehen, wenn man über unsere Koffer geklettert ist, die wir vor der Tür parken mussten. (theoretisch noch gar nicht so schlimm) Dann hatten wir kein Fenster, was für eine äußerst kuschelige Tropenatmosphäre sorgte. (besonders nach dem Duschen) Die Klimaanlage über der Tür sollte da Abhilfe schaffen, doch auch auf 17°C gestellt tat sich nichts. (Erst mitten in der Nacht gab es einen minimalen Temperaturabfall für uns) Als letztes kommt etwas, worüber wir eigentlich nur lachen mussten. Zu Zweit auf so engem Raum braucht man auch mal ein Plätzchen für sich, haben sich die Architekten wohl gedacht und so gab es für das Extra an Privatsphäre eine Glastür zum Bad, die man abschließen konnte. Wofür eine Glastür zuschließen ? Hm..das weis ich auch nicht so genau. Jedenfalls konnte man in unserem sehr überschaubaren Zimmer gar nicht verpassen, wenn der Andere ins Bad geht und durch die Glastür war es ja auch nicht zu übersehen. Naja, wir hatten immerhin jedesmal etwas zu lachen.

Hier zwar nicht unser Viertel, da haben wir verschlafen Bilder zu machen, aber trotzdem schön.

Ausgeschlafen, war am nächsten Morgen bei traumhaftem Wetter zuerst mal Sightseeing dran. Über die klassischen Sehenswürdigkeiten gibt es natürlich nix Neues zu schreiben, also kommt hier nur eine kurze Zusammenfassung von dem, was wir sehen konnten.
Den Buckingham Palace haben wir schon bei einem kurzen Abstecher vor zwei Jahren sehen können, weshalb er diesmal wegfiel. Also fingen wir mit der Tower Bridge an, wo wir schon die ersten Pfundnoten beim Souvenirkauf los wurden. Weiter gings zu London Eye, Big Ben und Westminster Abbey, danach zu Fuß zum Trafalgar Square und Piccadilly Circus.

Auf diesem Weg kam uns eine scheinbar unendliche Demonstration gegen den EU-Austritt entgegen, mit Polizei, Reportern und Fernsehkameras. Da wir nicht weiter kamen, gab es eine kleine Pause mit Stärkung bevor wir zum zweiten Punkt der Tagesordnung kamen. Naja und was darf auf keinen Fall fehlen, wenn zwei Schwestern nach London fliegen ? Richtig, ein Shopping Nachmittag. :D Neben (natürlich) Hollister und Victoria's Secret gab es noch eine tolle Neuentdeckung für uns: The Sting. (Gibt es auch in Deutschland, wir haben es aber noch nicht gekannt) Falls es noch jemand nicht kennt, es ist vom Prinzip vergleichbar mit P&C, verkauft viele Marken, aber auch eine Eigenmarke in einem Geschäft. Den restlichen Tag verbrachten wir also damit Souvenirs für uns selbst zu kaufen. Als es abends dann doch anfing zu regnen, machten wir uns wieder auf den Weg ins Hotel. 

Für die kurze Zeit an unserem letzten Tag hatten wir eigentlich noch ein paar Dinge vor, wie die Wachablösung und zum Gleis 9 3/4 zu fahren. Doch nachdem wir morgens beim Aufstehen und Packen doch etwas getrödelt haben (mussten unsere Errungenschaften ja irgendwie ins Handgepäck stopfen :D), bekamen wir von der Ablösung nur noch die letzten 30 Sekunden mit. Macht nix, dachten wir, dann halt direkt zum Harry-Potter-Bahnsteig. Tja, dort angekommen waren wir doch überrascht wie lang die Schlange war, um ein Foto machen zu können. Als wir uns einig waren, dass wir weder Lust noch Zeit hatten uns gefühlt eine Stunde anzustellen, fuhren wir wieder zurück zum Hotel, um unsere Koffer abzuholen.

Wie immer spät dran hatten wir es ein wenig eilig zum Flughafen zu kommen.
Unser Vorteil : Das U-Bahn-Netz in London ist einfach zu verstehen und wir sind so viel Bahn gefahren, dass wir bei den üblichen Strecken sehr routiniert geworden sind. Deshalb hatten wir keine Probleme schnell die richtigen Züge zu finden und trotz Zeitdruck noch rechtzeitig zum Flughafen zu kommen. 


Das war auch schon unser kurzer Ausflug nach London und ein paar Pfund haben wir tatsächlich noch übrig. :D
Doch bevor es hier langweilig wird gibt's bald wieder den nächsten Kurztrip. 


Also dann, seejusoon ;)

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